Archiv für die Kategorie ‘Darmstadt’

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narcotica – worontzow

4. Februar 2008

Worontzow
eine der unverständlicherweise unterbewertetsten bands darmstadts – alte aufnahme von ca. 1996:

und der text dazu macht das ja erst schön – und kleine anmerkung: ich hab da mitgespielt, solos und so, das bin dann ich:

verse:

bedenken weggesoffen

hab angst vor mir, vor mir allein

die zeit wird knapp, etwas läuft schief

ich weiß auch was

chorus:

ich nehm dein leben, dein herz, umarme es, nehm es in beide hände

und schmeiß es weg (3x)

verse:

mein herz geht schnell, krieg keine luft, magengeschwür zerplatzt

das letzte gebet… das letzte gebet…

chorus:

ich nehm dein leben…

verse:

mein leben ist scheiße, immer tiefer rein

kein mut zur wut zu drehen (?) oder kein mut mit dem wurm zu drehen?!

schlag alles kaputt, schlag alles kaputt!!!

chorus:

ich nehm dein leben…

geil, oder?

am schlagzeug einer meiner besten freunde auf der welt, ich nenne ihn hier mal F. wir waren damals circa 20, der rest der band war so 30, und die kamen uns sehr alt vor. die band ist dann zerbrochen, weil der eine vater wurde und der andere seine freizeit lieber mit der kokain-braut verbringen wollte :-) aber war ne geile zeit, lustige band auf jeden fall…

h1

b´sondres

2. Februar 2008

wenn mir sonst nichts einfällt, muss ich halt über einen darmstadt-abend schreiben… beim „zum landgraf“: angeblich „halli-galli“ – ungefähr 10 menschen. dafür war die sogenannte party-musik (wer hat das eigentlich festgelegt, welche musik zu solchen anlässen gespielt werden muss – overlords aus den 1970ern, die jetzt immer noch die spielreglen bestimmen und quasi heute noch definieren dürfen, aus welchen ärmlichen überresten der damaligen zeit sich die heutige musikalische „spaßkultur“ bedienen darf? [kurze anmerkung für die menschen, die dort schon mal zu gast waren: zur fastnacht wird der modus operandi geändert: bier nur 0,5 für 3€, dafür geht´s total schnell!!!]). danach mal ins nachrichtentreff – quatsch – ich mein doch marktcafé – nein! – extrablatt! cocktails (ich trank radeberger) werden dir mit einem leuchtreif gebracht… hätten die jungs in vietnam sowas gehabt, es hätte anders enden können. dann noch ins an sibin: bier und dart. euer ergebenster schreiberling konnte sogar ein spiel gewinnen. und um den abend abzurunden, ging es noch zum „sertscho“, also in den sog. künstlerkeller. ich habe es geschafft, mich ermahnen zu lassen, weil einer der mitreisenden, ich nenne ihn J, schluckauf hatte, und ich ihn doch nur erschrecken wollte durch lautes gebrüll und ausziehen und andere gäste unflätig beschimpfen. da verstehe einer noch die welt…