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das superbowl

4. Februar 2008

ich hielt american football bisher für eher uninteressant und sinnlos. nachdem ich mich aber vor ein paar tagen mit einem sehr netten amerikaner (b´sondres – er war dabei an dem abend) , der unglaublicherweise ein bisschen ahnung von fußball hatte und mir deswegen auch die unterschiede zwischen amerikanischer football- und europäischer fußball-tradition und -spielweise (in wahrheit sogar weltanschauung) ganz gut erklärlich machen konnte, mal darüber unterhalten habe, hat es mich dann aber doch mal interessiert. jetzt hab ich tatsächlich in der nacht von sonntag auf montag den superbowl geschaut (ny giants vs new england patriots aus boston, 17:14), und es war wirklich sehr interessant und spannend. eine völlig andere geschichte, überhaupt nicht vergleichbar mit den sportarten, die bei uns in europa beliebt sind, i.e. fußball. körperbetont ohne ende, 4 spielzeiten à 20 minuten die sich ohne weiteres auf 4 stunden ausdehnen können, ein taktieren, dass man echt glauben könnte, die spielen eigentlich schach – bis auf dass die sich dauernd umhauen und dass du, um weiterzukommen, dich immer auf den boden schmeißen musst… aber trotzdem tatsächlich sehr spannend. weiß nicht, ob das genau an diesem spiel lag oder ob das immer so relativ spannend ist, aber ich könnte mir tatsächlich vorstellen, mir doch häufiger mal ein spiel anzuschauen… ach ja, in der halbzeit hat tom petty aufgespielt, der alte halbindianer, und als er „free falling“ gespielt hat, hab ich echt gänsehaut bekommen :-)

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